Kultur im Kino Davos - WAS WÄRE WENN

Di 20.10 | 20 Uhr

Pax Helvetica: Neue (alte) Schweizer Geschichte

‪Social Media Content mit Sven Paulin

Der Davoser Videoproducer Sven Paulin hat den Kulturplatz bereits im Winter 2019 besucht und ‪die Spielregeln und Herausforderungen des mobilen Medienkonsums aufgezeigt. Mit seinen Erfahrungen als Youtuber und als selbstständiger Producer für verschiedene Schweizer Webvideo-Formaten ist Sven Paulin ein spannender Diskussionspartner. Jetzt stellt er seine ‪neue Social Media Doku-Serie „Pax Helvetica“ vor: Die Schweiz ist schön, sicher, reich... und langweilig? Finden wir's gemeinsam heraus.

Trailer

Do 22.10 | 20 Uhr

Hafis und Mara(2018)

Dokumentation 

88’, Regie: Mano Khalil

„Hafis & Mara“ erzählt vom Lebensabend eines ungleichen Künstlerpaars: des schweizerisch-libanesischen Künstlers Hafis Bertschinger und seiner treuen Ehefrau und Mäzenin Mara. Hafis ist ein unermüdlicher Reisender, ein Grenzgänger zwischen Welten und Kulturen, der noch im hohen Alter wie ein Besessener Kunst schafft. Er liebt das Experimentieren und die Herausforderungen; in seiner Kunst, in Beziehungen, im Alltag. Doch seine bedingungslose Hingabe zur Kunst und seine Impulsivität hat auch viele Wunden aufgerissen. Der Film „Hafis & Mara“ richtet den Blick nicht nur auf den Künstler, sondern auch auf seine stille Frau Mara, die der ruhende Pol in seinem Leben ist und seine Höhenflüge stets überhaupt erst möglich macht.

In Anwesenheit des Künstlers und mit Artist Talk.

24.10 | 15-18 Uhr

FLACHDACH?!

Ein Stadtspaziergang & offener Diskurs
Davos wird deswegen als „hässlichstes Dorf“ verschrien oder dank diesem zur „höchsten Stadt“ gelobt. Mit den Autoren des Architekturführer ‚Bauen in Davos‘ Philipp Wilhelm & Jürg Grassl machen wir uns auf Spurensuche: Wieso ist es wie es ist?

Der Anlass wird veranstaltet von Forum Bau + Kultur Davos. Kontakt und weitere Infos: www.fb.com/baukulturdavos

Mo 2.11 | 20 Uhr

Platzspitzbaby (2020)

Drama

100‘, FSK 12, Regie: Pierre Monnard

Die elfjährige Mia zieht bei der Schliessung der offenen Zürcher Drogenszene 1995 mit ihrer drogenabhängigen Mutter in ein Dorf im Zürcher Oberland. Für eine kurze Weile scheint es, als würde die Mutter ihre Sucht in den Griff bekommen; Mia geht zur Schule, findet Anschluss an eine lokale Jugendbande und schliesst neue Freundschaften. Doch dann wird Sandrine rückfällig. Obwohl Mia mit aller Kraft um ihre Mutter kämpft, beginnt die Situation zunehmend zu eskalieren.

Trailer 

Do 12.11 | 20 Uhr

Zauberberg (1982)

Drama

146‘, FSK 16, Regie: Hans W. Geissendörfer

Der Hamburger Patriziersohn Hans Castorp besucht 1907 seinen lungenkranken Vetter auf der Schatzalp. Dort verfällt er der morbiden Faszination dieses Ortes. Obwohl er nicht krank ist, bleibt er 7 Jahre. Diese Verfilmung zeigt authentisch die seelische und geistige Verfassung einer ganzen Epoche.

Fr 20.11 | 20 Uhr

Bödäla – Dance the Rhythm (2010)

Dokumentation

78‘, FSK 0, Regie: Gitta Gsell

Das temporeiche, liebevoll realisierte Werk ist ein Film über Menschen, die ihre Füsse archaisch und kraftvoll zu ihrem künstlerischen Ausdrucksinstrument machen. Ausgehend vom Bödelen in der Innerschweiz und dem Appenzellerland begibt sich die Dokumentation auf eine Reise zu StepptanzFlamenco und Irish Dance. Der Film begeistert nicht nur Tanzfans und wurde mit dem Prix du Public, dem Publikumspreis der Solothurner Filmtage, ausgezeichnet. Fetzig und mitreissend-wie ein Musikfilm sein sollte! 

14. 11 | 19 Uhr

PHÄNOMEN DAVOS

Eine Forschungsarbeit & offener Diskurs
Roswitha Goy erforschte im Rahmen ihrer Diplomarbeit an der TU Wien die Geschichte, die Herausforderungen und die Potentiale, die das einzigartige Spannungsfeld zwischen Urbanität und Ruralität bietet.

Der Anlass wird veranstaltet von Forum Bau + Kultur Davos. Kontakt und weitere Infos: www.fb.com/baukulturdavos

Do 26.11 | 20 Uhr

Suot tschêl blau (Under Blue Skies) (2020)

Dokumentation 
70’, FSK: 12, Regie: Ivo Zen

Die atemberaubende Landschaft des Oberengadins ist in den 1980er Jahre Schauplatz einer Tragödie, die lange tabuisiert wurde. Von den Zürcher Unruhen inspiriert wird der Dorfplatz von Samedan zum Treffpunkt der Engadiner Jugendkultur. Auch das Heroin macht nicht am Berg halt. Die Drogensucht und der Tod der eigenen Kinder ist ein Schock und Schuldzuweisungen spalten die Gemeinschaft. Der Film gibt den Erinnerungen, welche Eltern und Freunde so lange für sich behalten haben, einen Raum. Ist heute eine Versöhnung unter diesem tiefblauen Himmel möglich?

In Anwesenheit des Künstlers und mit Artist Talk.

 

Mi 2.12 | 20 Uhr

Unerhört jenisch

Dokumentation/Musik

92‘, FSK 6, Regie: Karoline Arn, Martina Rieder

Die Suche nach ihren jenischen Wurzeln führt Stephan Eicher und seinen Bruder Erich in die Bündner Berge, zu den einst zugewanderten Familien Moser, Waser und Kollegger und ihrer legendären Tanzmusik. Die Familien leben eine faszinierende und leidenschaftliche Musiktradition. Sie prägt die Schweizer Volksmusik, sucht den Blues, brilliert als Chanson oder rebelliert im Punk. „Unerhört jenisch“ erzählt aber auch eine bis anhin ungehörte Geschichte mit vielen Facetten und Tonlagen. Ein Film über das Geheimnis des besonderen Sounds.

Trailer

05. 12 | 19 Uhr

ABRISS? UMBAU!

Eine Ahnengalerie & offener Diskurs
Die identitätsstiftende Bausubstanz von Davos verschwindet und wird durch ein änderungsbedingten Vertrautheitsverlust ersetzt. Ein virtueller Stadtspaziergang mit Architektin Madlaina Sutter zeigt, wie es war und wie es ist.

Der Anlass wird veranstaltet von Forum Bau + Kultur Davos. Kontakt und weitere Infos: www.fb.com/baukulturdavos

Do 10.12 | 20 Uhr

Infos folgen

So 20.12 | 20 Uhr

Der Rächer von Davos

Musikalisch live untermalt von Andi Schnoz

1924 produziert der "Zürcher Gotthard-Film" den melodramatischen Stummfilm "Der Rächer von Davos", in dem sämtliche damaligen Wintersportarten gezeigt werden und bei dem viele Einheimische mitmachen. Der Abenteuer- und Liebesfilm wird anlässlich der Olympischen Winterspiele 1924 gedreht und ist ein grosser Erfolg. Ein Stück echte Davoser Kinogeschichte mit einer Einführung von Walter von Ballmoos und musikalisch live begleitet vom Bündner Gitarristen Andi Schnoz.

Trailer 

Der Eintritt ist frei und grosse und kleine Spenden zur Projektunterstützung sind erwünscht. Der Kultur Platz Davos 2.0 bietet pro Vorstellung für max. 30 Personen Platz. Es gilt das jeweils aktuelle Corona-Schutzkonzept. Der Einlass erfolgt in der Regel ab einer Stunde vor Vorstellungsbeginn. Reservationen sind nicht möglich, es gilt first come, first served.

 

 

 

Built with Berta.me