Kultur im Kino Davos - WAS WÄRE WENN

Sa 20.6 | 15 - 19 Uhr

Herzlich willkommen im Kulturplatz Davos 2.0 zu ausgewählten Kurzfilmen, die in kurzweiliger Endlosschlaufe dazu einladen, zu schauen, zu diskutieren, sich zu treffen oder die Bar zu geniessen.

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Der Eintritt ist frei und grosse und kleine Spenden zur Projektunterstützung sind erwünscht. Der Kultur Platz Davos 2.0 bietet pro Vorstellung für max. 50 Personen Platz. Es gilt das jeweils aktuelle Corona-Schutzkonzept. Der Einlass erfolgt in der Regel ab einer Stunde vor Vorstellungsbeginn. Reservationen sind nicht möglich, es gilt first come, first served.

Sa 20.6 | 18 Uhr

Geltscherwelten

Vernissage zur Ausstellung

Der Davoser Fotograf Walter Dürst macht mit ästhetischen Bildern auf die Verletzlichkeit der Natur aufmerksam. Die weissen Riesen leiden unter dem Klimawandel und schmelzen grossflächig ab. Die grössten Süsswasserspeicher der Erde sind vergänglich. Mit etwa 20 Fotografien wird diese Vergänglichkeit in eindrücklichen Farben und Formen sicht- und erlebbar gemacht.

Die Ausstellung dauert bis Sommer 2020 und ist immer an Veranstaltungstagen eine Stunde vor Beginn geöffnet. Der Eintritt ist gratis.

Sa 20.6 | 20 Uhr

Chasing Ice (2013)

Dokumentation

72’, FSK 0, Regie: Jeff Orlowski

Der anerkannte Naturfotograf und Wissenschaftler James Balog stand dem Klimawandel lange Zeit skeptisch gegenüber und spottete über die akademische Naturforschung. Doch während seiner Langzeitstudie EIS (Extreme Ice Survey) fand er unwiderlegbare Beweise für die Klimaveränderungen unseres Planeten. Für seinen Film arbeitete Balog mit speziell entwickelten Zeitrafferkameras. Mit diesen technisch revolutionären Kameras zeichnete er über mehrere Jahre die Veränderung der Gletscher auf. Es entstanden atemberaubende Bilder von den Folgen der Erderwärmung unseres fragilen Planeten.

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Do 02.07 | 20 Uhr

Heute bin ich Samba (2014)

Drama, Komödie

118’, FSK 6, Regie: Eric Toledano

Olivier NakacheSamba, seit zehn Jahren ohne Aufenthaltsbewilligung in Frankreich, hangelt sich von Job zu Job. Mit der Aussicht, endlich eine Festanstellung als Koch zu bekommen, wendet er sich an die Behörden. Der verantwortliche Beamte steckt den lebensfrohen, afrikanischen Spassvogel aber in Abschiebehaft. Dort begegnet Samba Alice (Charlotte Gainsbourg), die nach einem Burnout ehrenamtliches Engagement im sozialen Bereich leistet. Gegen den Rat der erfahrenen Kollegen, immer Distanz zu wahren, nimmt sie sich Sambas Fall zu Herzen. In diesem Feel-Good-Movie mit Publikumsliebling Omar Sy nimmt das erfolgreiche Regie-Duo („Ziemlich beste Freunde“) die Integrationspolitik und ihre Absurdität unter die Lupe.

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Mo 20.07 | 20 Uhr

Green Book (2018)

Tragikomödie

130’, FSK 6, Regie: Peter Farrelly

Im Zentrum des Roadmovies, das auf einer wahren Begebenheit beruht, stehen der schwarze, kultivierte Jazz-Pianist Don Shirley und sein weisser Fahrer Tony Lip, ein Italo-Amerikaner mit wenig Schulbildung und rabiaten Umgangsformen. Die beiden sind in den 1960er-Jahren auf einer Konzert-Tournee, die sie auch ins Herz des Rassismus, in die amerikanischen Südstaaten, führt. Der vielfach ausgezeichnete Film (unter anderem drei Oscars) wartet mit einer grossartigen Besetzung auf und erzählt eine Feel-Good-Story über zwei Männer aus ganz verschiedenen Welten, die ihre Vorurteile überwinden und an den dramatischen, schwierigen, aber auch lustigen Vorkommnissen wachsen.

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Sa 2.8 | 20 Uhr

Bruno Manser - die Stimme des Regenwalds (2018)

Abenteuer

143‘, FSK 12, Regie: Niklaus Hilber

Auf der Suche nach einer Erfahrung jenseits der Oberflächlichkeit der modernen Zivilisation reist Bruno Manser 1984 in den Dschungel von Borneo, wo er mitten im Urwald auf den nomadischen Stamm der Penan trifft. Die Begegnung verändert sein Leben für immer. Als die Penan von massiver Abholzung bedroht werden, nimmt Bruno Manser den Kampf gegen die Waldzerstörung mit einem Mut und einem Willen auf, die ihn zu einem der berühmtesten und glaubwürdigsten Umweltschützer seiner Zeit machen. Basierend auf einer wahren Geschichte.

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Do 20.08 | 20 Uhr

Fair Traders (2018)

Dokumentation

90’, FSK 0, Regie: Nino Jacusso

Wirtschaften muss auch fair gehen! Das dachten sich die drei Persönlichkeiten dieses Films und begannen sich neu zu orientieren: in Deutschland mit Zero-Waste-Kleidung, in Afrika mit Biobaumwolle oder in der Schweiz auf einem Biohof mit Dorfladen. Eines verbindet die drei Projekte: die tägliche Bemühung, faire Arbeitsbedingungen und nachhaltige Produktion mit dem Kostendruck der freien Marktwirtschaft zu vereinen. Engagiertes Kino mit starken Bildern, das Mut macht, aktiv an der fairen Gestaltung unserer Zukunft teilzunehmen.

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Mi 2.9 | 20 Uhr

Free Solo (2018)

Sport

96’, FSK 6, Regie: Elizabeth Chai VasarhelyiJimmy Chin 

Jeder Fehler, jede kleinste Unaufmerksamkeit kann den Tod bedeuten: Free-Solo-Kletterer Alex Honnold bereitet sich im Sommer 2017 auf die Erfüllung seines Lebenstraums vor. Er will den bekanntesten Felsen der Welt erklimmen, den 975 Meter hohen und fast senkrechten El Capitan im Yosemite-Nationalpark in Kalifornien. Free Solo bedeutet: im Alleingang, ohne Seil und ohne Sicherung.

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So 20.9 | 20 Uhr

Bohemian Rhapsody (2019)

Drama, Musik

133’, FSK 6, Regie: Bryan Singer

Der Film ist eine fulminante Feier von Queen, ihrer Musik und ihrem aussergewöhnlichen Leadsänger Freddie Mercury, der Klischees trotzte und mit Konventionen brach, um einer der beliebtesten Entertainer weltweit zu werden. Ein Muss für alle Queen-Fans oder die, die es noch werden wollen. 

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Fr 2.10 | 20 Uhr

Shape of Water (2017)

Drama

123’, FSK 16, Regie: Guillermo del Toro

Der meisterhafte Geschichtenerzähler Guillermo de Toro inszeniert in seinem preisgekrönten Film eine poetische Liebesgeschichte. Sie spielt in den 60er Jahren vor dem Hintergrund des Kalten Krieges in Amerika: Im versteckten Hochsicherheitslabor der Regierung arbeitet die stumme Elisa (Sally Hawkins), gefangen in einem Leben der Stille und Isolation. Elisas Leben ändert sich für immer, als sie und ihre Kollegin Zelda (Octavia Spencer) ein als geheim eingestuftes Experiment entdecken.

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Di 20.10 | 20 Uhr

Pax Helvetica: Neue (alte) Schweizer Geschichte

‪Social Media Content mit Sven Paulin

Der Davoser Videoproducer Sven Paulin hat den Kulturplatz bereits im Winter 2019 besucht und ‪die Spielregeln und Herausforderungen des mobilen Medienkonsums aufgezeigt. Mit seinen Erfahrungen als Youtuber und als selbstständiger Producer für verschiedene Schweizer Webvideo-Formaten ist Sven Paulin ein spannender Diskussionspartner. Jetzt stellt er seine ‪neue Social Media Doku-Serie „Pax Helvetica“ vor: Die Schweiz ist schön, sicher, reich... und langweilig? Finden wir's gemeinsam heraus.

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Mo 2.11 | 20 Uhr

Platzspitzbaby (2020)

Drama

100‘, FSK 12, Regie: Pierre Monnard

Die elfjährige Mia zieht bei der Schliessung der offenen Zürcher Drogenszene 1995 mit ihrer drogenabhängigen Mutter in ein Dorf im Zürcher Oberland. Für eine kurze Weile scheint es, als würde die Mutter ihre Sucht in den Griff bekommen; Mia geht zur Schule, findet Anschluss an eine lokale Jugendbande und schliesst neue Freundschaften. Doch dann wird Sandrine rückfällig. Obwohl Mia mit aller Kraft um ihre Mutter kämpft, beginnt die Situation zunehmend zu eskalieren.

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Fr 20.11 | 20 Uhr

Bödäla – Dance the Rhythm (2010)

Dokumentation

78‘, FSK 0, Regie: Gitta Gsell

Das temporeiche, liebevoll realisierte Werk ist ein Film über Menschen, die ihre Füsse archaisch und kraftvoll zu ihrem künstlerischen Ausdrucksinstrument machen. Ausgehend vom Bödelen in der Innerschweiz und dem Appenzellerland begibt sich die Dokumentation auf eine Reise zu StepptanzFlamenco und Irish Dance. Der Film begeistert nicht nur Tanzfans und wurde mit dem Prix du Public, dem Publikumspreis der Solothurner Filmtage, ausgezeichnet. Fetzig und mitreissend-wie ein Musikfilm sein sollte! 

Mi 2.12 | 20 Uhr

Unerhört jenisch

Dokumentation/Musik

92‘, FSK 6, Regie: Karoline Arn, Martina Rieder

Die Suche nach ihren jenischen Wurzeln führt Stephan Eicher und seinen Bruder Erich in die Bündner Berge, zu den einst zugewanderten Familien Moser, Waser und Kollegger und ihrer legendären Tanzmusik. Die Familien leben eine faszinierende und leidenschaftliche Musiktradition. Sie prägt die Schweizer Volksmusik, sucht den Blues, brilliert als Chanson oder rebelliert im Punk. „Unerhört jenisch“ erzählt aber auch eine bis anhin ungehörte Geschichte mit vielen Facetten und Tonlagen. Ein Film über das Geheimnis des besonderen Sounds.

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So 20.12 | 20 Uhr

Der Rächer von Davos

Musikalisch live untermalt von Andi Schnoz

1924 produziert der "Zürcher Gotthard-Film" den melodramatischen Stummfilm "Der Rächer von Davos", in dem sämtliche damaligen Wintersportarten gezeigt werden und bei dem viele Einheimische mitmachen. Der Abenteuer- und Liebesfilm wird anlässlich der Olympischen Winterspiele 1924 gedreht und ist ein grosser Erfolg. Ein Stück echte Davoser Kinogeschichte mit einer Einführung von Walter von Ballmoos und musikalisch live begleitet vom Bündner Gitarristen Andi Schnoz.

Trailer 

 

 

 

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