Kultur im Kino Davos - WAS WÄRE WENN

Do 10.1 | 20 Uhr

Blue my mind (2017)

97’, FSK 14/12, Regie: Lisa Brühlmann

Die Unsicherheit über das eigene Ich und die körperliche Verwandlung hin zur Frau lösen bei der 15-jährigen Mia Angst und Aggression aus. Als ihre Zehen zusammenwachsen und sich ihre Haut verfärbt, wird aber klar, Mias Probleme gehen über die eines normalen Teenagers hinaus. Lisa Brühlmanns Coming-Of-Age-Drama zeugt von viel Kreativität, einem unvorhersehbaren Plot und einer atemberaubenden Bildsprache.

Sa.12.1 | 20 Uhr

Jacques Brel
Jaap Achterberg

Jaap Achterberg führt ausgewählte Chansons von Jacques Brel auf. Der Klarinettist und Saxophonist Franco Mettler – bereits Initiant des Tom Waits-Projektes – konnte Jaap Achterberg diesmal von Jacques Brel überzeugen. Erneut ist ein Programm entstanden, worin es – Gott bewahre! – nicht ums Kopieren geht. Zur Aufführung gelangen ausgewählte Chansons – umrahmt mit Anekdoten und Wissenswertem aus dem Leben des unnachahmlichen Künstlers Jacques Brel. Ein Programm fürs Gemüt, klug und bestechend!

So 13.1 | 17 Uhr

Disconnect (2012)

115’, FSK 12, Regie: Henry Alex Rubin

Der Film verknüpft mehrere tragische Schicksale und spannende Geschichten miteinander, die sich alle um die Gefahren des Internets drehen und die zunehmende Verletzlichkeit der Privatsphäre aufzeigen.

Do. 17.1 | 18 Uhr

Vernissage

Trionale#2

GIAN HÄNE
FLORIAN GASSER
JONAS BURKHALTER

Die Künstler
sind anwesend

17.01 – 10.02

Trionale #2

«Committed
to improving
the state
of the art»

Gian Häne
Florian Gasser
Jonas Burkhalter

Drei Künstler, drei Herangehensweisen: Florian Gasser, Gian Häne und Jonas Burkhalter wählen unterschiedliche Betrachtungswinkel während sie sich explorativ Zugang zum Raum um uns herum verschaffen, in ihn eingreifen, ihn rhythmisieren, erweitern. Angesiedelt irgendwo zwischen den expressiven Malereien Ludwig Kirchners und der atmosphärischen Darstellung der „blauen Stunde“
lassen sie im Kultur Platz Davos gemeinsam skulpturale Elemente, Malerei und Fotografien assoziativ zusammenspielen. Kuratiert von www.enzyan.ch

Fr 18.1 | 20 Uhr

Kurzfilmnacht

65‘

Die Kurzfilmnacht-Tour macht mit zwei unterhaltsamen Programmen Halt in Davos! Die Auswahl der SWISS SHORTS zeigt die Schweiz in ihren unterschiedlichsten Facetten und beweist, dass sich reichhaltige Tradition und kulturelle Vielfalt nicht auszuschliessen brauchen. WIE DIE TIERE wirft danach einen ebenso ironischen wie entlarvenden Blick auf die verwandtschaftlichen Beziehungen zwischen Mensch und Tier.

Sa 19.1 | 12 Uhr

Live-Übertragung: Lauberhorn Abfahrt

Public Viewing einmal anders: Fiebern Sie im Kino mit unseren Schweizer Skicracks und ihren Konkurrenten mit! Die längste Abfahrt des Skiweltcups in Wengen ist ein Klassiker und immer wieder spektakulär und sehenswert.

Sa 19.1 | 20 Uhr

Raving Iran (2016)

84’, FSK 6, Regie: Susanne Regina Meures

Der Dokumentarfilm der deutschen Regisseurin beleuchtet das Leben zweier DJs im Iran, die Tag für Tag harte Strafen riskieren wegen ihrer Leidenschaft für Techno Musik. Ein Traum wird Realität, als die beiden als DJs an die Zürcher Street Parade eingeladen werden und ein fünftägiges Visum erhalten. Doch was kommt danach? Die eindrückliche Darstellung des Kampfes gegen das Regime beinhaltet viele Szenen, die ohne Dreherlaubnis mit versteckten Handykameras gefilmt wurden.

Sa 19.1 | 22 Uhr

Das Höllentor von Zürich (2018)

93’, Regie: Cyrill Oberholzer

Die 29-jährige Künstlerin Lara Stoll leidet an den ganz normalen Gesellschaftskrankheiten ihrer Generation: diverse Abhängigkeiten, ADHS und Reizdarm. Der Film erzählt, wie sie sich den Finger im Abfluss ihrer Badewanne einklemmt und ähnlich wie im Film «127 Hours» dann stundenlang auf ihre Befreiung warten muss. Aber der Experimental-Horror-Klamauk ist weit mehr als diese gewitzte und sehr exakte Nachstellung des besagten Films in einem Badezimmer an der Zürcher Langstrasse. Denn neben der gelungenen intertextuellen Destruktion ist diese kleine Odyssee zu sich selbst eine grosse subtile, poetische, psychologische und intelligente Parabel sowie eine Tour de force über das, was Menschsein, Kunst und Wahrnehmung im 21. Jahrhundert mit Social Media, Eurovision Song Contest und Homepage bedeutet. Und das hat weit mehr Substanz als alle Blockbuster des Jahres zusammen.

So 20.1 | 17 Uhr

Das Dschungelbuch (2016)

105’, FSK 6

Das Dschungelbuch ist eine Neuverfilmung des gleichnamigen Zeichentrickfilms von 1967. Meisterhaft kombiniert sie Realfilm-Aufnahmen und Computeranimation. Der Film basiert ebenso wie der Originalfilm auf der Geschichte von Rudyard Kipling und erzählt die Abenteuer des jungen Menschenkindes Mogli, das im indischen Urwald aufwächst und sich mit Unterstützung des freundlichen Bären Balu und des strengen Panthers Baghira gegen den bedrohlichen Tiger Schir Khan, die hinterhältige Schlange Kaa und den verschlagenen Affenkönig Louie wehren muss.

Do 31.1 | 20 Uhr

La vita è bella (1997)

116’, FSK 6, Regie: Roberto Benigni

Die vielfach ausgezeichnete Tragikomödie aus Italien spielt während des zweiten Weltkrieges. Der lebensfrohe Jude Guido (Roberto Benigni) lässt sich und seine kleine Familie nicht im Elend versinken trotz ihrer Deportation in ein Konzentrationslager. Mit einer Art Spiel trotzt er den Grausamkeiten des Lagerlebens und beweist seinem Sohn, dass das Leben trotz allem schön ist.

 

Sa 2.2 | 20 Uhr

Willkommen in der Schweiz (2017)

83’, Regie: Sabine Gisiger

2015 sucht eine Million Geflüchtete Schutz in Europa, 40'000 davon in der Schweiz. Andreas Glarner, Bürgermeister der reichsten Aargauer Gemeinde, will ein Exempel statuieren und weigert sich, zehn Flüchtlinge aufzunehmen. Johanna Gündel, Studentin und Tochter eines lokalen Gemüsebauern, organisiert den Widerstand. Ausgehend von den Ereignissen in Oberwil-Lieli erzählt der Film gleichnishaft von der Schweiz in Zeiten der sogenannten Flüchtlingskrise.

So 3.2 | 17 Uhr

Love Simon (2018)

110’, FSK 0

Simon ist im letzten Jahr der High School und hat ein völlig normales Leben – bis auf sein „Riesen“-Geheimnis: Er ist schwul und traut sich nicht, das jemandem zu sagen. Als sich ein anderer Schüler unter dem Pseudonym „Blue“ auf dem Schulblog outet, nimmt Simon Kontakt auf und beginnt, mit ihm online seine Ängste und Sorgen zu teilen, was dazu führt, dass Simon für den sensiblen Unbekannten Gefühle entwickelt.

Mi. 6.2 | 20 Uhr

Tim Snider - Solo

World-Folk Hybrid Aimed at the Heart, the Brain and the Feet. Welch Glück! Kurzfristig konnten wir Tim Snider engagieren. Unbändige Energie, Intensität und musikalischer Höchstgenuss. Was der amerikanische Geiger in seiner Solo-Show zeigt, ist Können pur. Er spielt und loopt seine Geige, die Gitarre, das Cajon und seine Stimme zu einer kraftvollen, rauen akustischen Landschaft.

...Kommen und staunen...

Do.7.2 | 20 Uhr

Heinz de Specht spielt
Tribute to Heinz de Specht

Sie haben die Boulevardmedien geläutert, die Masseneinwanderung aus Afrika gestoppt und mit einem Verbot von Waffenexporten den Weltfrieden herbeigeführt. Nun gibt es nichts mehr zu tun für Heinz de Specht – ausser sich angemessen von ihren Fans zu verabschieden. Auf ihrer letzten Konzert-Reise haben Christian Weiss, Daniel Schaub und Roman Riklin rund ein Dutzend neue Lieder im Gepäck und spielen sich dem Anlass gebührend auch kreuz und quer durch das eigene Repertoire. Dies ist die letzte Gelegenheit, die beliebteste Senioren-Boygroup der Schweiz auf der Bühne zu erleben.

www.heinzdespecht.ch

Sa. 9.2 | 20 Uhr

D’Gülsha Adilji zeigt ihre Schnägg

Nach einer steilen aber diskreten Karriere als Moderatorin und Social-Media-Star ist es an der Zeit, in Kontakt mit echten Menschen zu treten. Mit einem Sinn für das Absurde, tiefgründig und mit einer grossen Portion Humor erzählt Gülsha Adilji, was eine Frau Anfang dreissig für Angebote erhält, wie man Spanks anzieht und weshalb sie lieber mit einer Schnecke rumhängt, als sich ständig zu betrinken. Gülsha Adilji verspricht, eine Neuentdeckung für die Schweizer Kleinkunstszene zu werden.

www.atelieer.ch

So. 10.2 | 17 Uhr

Finissage Trionale #2

Die Künstler sind anwesend

GIAN HÄNE
FLORIAN GASSER
JONAS BURKHALTER

Mi 13.2 | 20 Uhr

The last Swiss Holocaust Survivors

Zeitzeugengespräch

Im Zusammenhang mit der Sonderausstellung "The Last Swiss Holocaust Survivors“ im Heimatmuseum besucht uns Eduard Kornfeld, der den Holocaust überlebt hat und nach dem Krieg in Davos gesund gepflegt wurde. In einem Zeitzeugengespräch im Kulturplatz Davos erzählt er uns seine Geschichte und steht dem Publikum für Fragen zur Verfügung.

Do 14.2 | 20 Uhr

Der Rächer von Davos

1924 produziert der "Zürcher Gotthard-Film" den melodramatischen Stummfilm "Der Rächer von Davos", in dem sämtliche damaligen Wintersportarten gezeigt werden und bei dem viele Einheimische mitmachen. Der Abenteuer- und Liebesfilm wird anlässlich der Olympischen Winterspiele 1924 gedreht und ist ein grosser Erfolg. Ein Stück echte Davoser Kinogeschichte mit einer Einführung von Walter von Ballmoos und Live-Klavierbegleitung.

 

Fr 15.2 | 20 Uhr

YouTube

Infos folgen

Sa 16.2 | 18 | 20 | 23 Uhr

Tarantino Nacht:

Reservoir Dogs (1992)
Pulp Fiction (1994)
Kill Bill Volume 1 (2003)

99’ / 154’ / 106’, FSK 18, Regie: Quentin Tarantino

Mit seinen Filmen Reservoir Dogs und Pulp Fiction erfand der amerikanische Kultregisseur das Kino Mitte der 90-er Jahre praktisch neu und setzte damit ungekannte stilistische Massstäbe. Seine Filme sprühen vor coolen Dialogen und überzeichneter Gewalt und machten aus dem ehemaligen Videothek-Angestellten einen der wichtigsten lebenden Hollywood-Regisseure überhaupt. Love it or leave it!

So 17.2 | 17 Uhr

Die Pinguine aus Madagascar (2014)

92’, FSK 0

Die heimlichen Helden der "Madagascar-Filme" entpuppen sich als Agenten-Team, das die Welt vor dem Superschurken Octavius Brine retten soll – natürlich im schrägen Pinguin-Style! Der computeranimierte Trickfilm aus dem Hause DreamWorks unterhält Gross und Klein.

Fr. 22.2 | 20 Uhr

Claire alleene – aus lauter Lebenslust
Judith Bach

Sturmfrei für Claire! Zum ersten Mal allein auf der Bühne, hat die «Kleene mit de kurze Beene» erstaunlich viel Platz. Sie singt und schnabuliert frei nach Berliner Schnauze, purzelt von Augenblick zu Augenblick, verliert den Faden, aber nie sich selbst. Sie fliegt ohne Flügel, dafür mit Mozart am Klavier. Claires erstes Soloprogramm strotzt vor selbstgeschriebenen Liedern, katastrophalen Tanzeinlagen und guten Fragen nach dem Sinn und Unsinn dieses Lebens. Ein philosophisches Chansonkabarett. Überraschend, zart und frech.

www.judithbach.net

Mi 27.2 | 16 | 18 | 20 Uhr

High School Musical 1-3

98’ / 111’ / 112’, FSK 0

Die US-amerikanischen Musicalfilme der Walt Disney Company lösten 2006-2008 einen weltweiten Hype aus. Die Liebesgeschichte um ein ungleiches Paar und ein unerwartetes Talent, unterlegt mit fetzigen Tanzeinlagen und eingängigen Songs, sind Kult und laden zum Mittanzen ein. Let’s dance!

 

 

 

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